Kündigung azubi was tun

Wichtig: Wenn du aus betrieblichen Gründen eine Kündigung erhalten hast, solltest du dich auf jeden Fall. 1 Vor einer verhaltensbedingten Kündigung muss der Auszubildende in der Regel zunächst abgemahnt werden. Nur bei schweren Vertrauensverstößen. 2 Das heißt: Wenn du deinen Ausbildungsvertrag kündigen möchtest, brauchst du vorher das Einverständnis deiner Eltern. Andersherum muss eine Kündigungserklärung. 3 Azubis können laut Arbeitsrecht kündigen, wenn sie den Beruf aufgeben. Ansonsten kommt ein fristlose Kündigung oder eine Aufhebungsvertrag in Frage. 4 Die Kündigung eines Ausbildungsverhältnisses muss der IHK vom Ausbildungsbetrieb sofort mitgeteilt werden (gem. § 36 Abs. 1 BBiG). Solange der Auszubildende nicht bei der IHK abgemeldet wurde, gilt er weiter als Auszubildender, so dass auch die entstehenden Kosten (zum Beispiel für die Prüfung) vom Betrieb weiter getragen werden müssen. 5 Deine Kündigung muss schriftlich und unter Angaben von wichtigen Gründen erfolgen. Diese Gründe können sein: Du willst deine Berufsausbildung aufgeben. Du willst eine Ausbildung in einem anderen Beruf machen. Als Azubi bist du gesetzlich besser geschützt als ein normaler Arbeitnehmer. 6 Die Kündigung wird in einen Aufhebungsvertrag umgewandelt. Ein Aufhebungsvertrag kann eine gute Option für dich sein, wenn deine Kündigung nicht rechtens ist, aber du aufgrund der Probleme in deinem Ausbildungsbetrieb die Ausbildung dort nicht weiter fortsetzen möchtest. 7 Bei einer Kündigung während der Ausbildung handelt es sich um eine einseitige Willenserklärung, mit der das Ausbildungsverhältnis vorzeitig vor dem Abschluss aufgelöst wird. Sie bedarf keiner Zustimmung der anderen Partei. Eine Kündigung muss in jedem Fall schriftlich und in Briefform erfolgen. 8 Üblicherweise endet eine Ausbildung mit dem Ablauf der vorgesehenen Ausbildungszeit. Prinzipiell kann jedoch auch ein Aufhebungsvertrag vereinbart oder das Ausbildungsverhältnis gekündigt werden. Je nach Zeitpunkt der Kündigung sind deren Voraussetzungen jedoch unterschiedlich. 9 Für eine fristlose Kündigung von Auszubildenden gelten demzufolge ähnliche Regeln wie für eine allgemeine fristlose Kündigung im Arbeitsrecht. Essentiell sind immer das Vorhandensein eines wichtigen Kündigungsgrunds sowie eine Kündigung in Papierform, die eine Abmahnung als Vorbote hatte. ausbildung kündigen nach probezeit 10 Eine einfachere Alternative zur Kündigung ist der Aufhebungsvertrag. Dabei einigen sich Azubi und Ausbilder gemeinsam auf die sofortige Beendigung des. 11 kündigung azubi durch arbeitgeber 12