Hebräische lehnwörter beispiele Spuren vom Jiddischen sind in der deutschen Umgangssprache allgegenwärtig, zum Beispiel die Begriffe Malochen, Schlamassel oder Mischpoke. 1 Textbeispiel Jiddisch. „Sefer Doni'el. Das Doni'elbuch in teitscher sproch hüpsch un beschaidlich. Gar kurzweilig darinen zu lai'en waiber un maidlich. 2 Die Beispiele sind dem „Wörterbuch der deutschen Lehnwörter im Hebräischen“ entnommen, das jetzt auf dem „Lehnwortportal“ des Instituts für. 3 Viele Wörter aus dem Jiddischen oder Hebräischen haben Eingang in die deutsche Sprache gefunden – bei manchen ist uns ihre Herkunft bewusst. 4 Lehnwörter aus dem Neuhebräischen (Ivrit) Aus Drittsprachen entlehnte Jiddismen und Hebraismen Einige Jiddismen und Hebraismen wurden durch die Vermittlung von Drittsprachen aus dem Hebräischen über das Jiddische ins Deutsche entlehnt, also etwa aus dem Niederländischen oder Englischen. Verlauf der Entlehnungen von Jiddismen und Hebraismen. 5 Akhtung Oto! Akhtung, Zimmerim, Gemainshaft: Das Hebräische enthält hunderte Wörter, die aus dem Deutschen stammen. Nun wurde online das erste Lexikon der deutschen Lehnwörtern veröffentlicht. 6 Die hebräische Sprache kennt zwei grammatikalische Geschlechter bzw. Genera: männlich und weiblich. Weibliche Substantive und Namen enden meistens mit a (ה) oder t (ת ). Beispiel: Sarah (שָׂרָה), `Ivrith (עִבְרִית). 7 Von jenen Verbalwurzeln, die Lehnwörter im biblischen Hebräisch sind, stammen die meisten aus dem Aramäischen. Beispiele: • לזא’zl Qal„weggehen / schwinden“ (1Sam 9,7); • ללטṭll Piel„überdachen“ (Neh 3,15); • ללמmll Piel„sagen / künden“ (Gen 21,7); • דגסsgd Qal„sich beugen“ (Jes 44,15); 6 WiBiLex | Lehnwörter • ףקתtqp Qal„überwältigen“ (Hi 14,20). 8 scher Wortschatz ins Hebräische, der entsprechend im hebräischen Wörterbuch im Lehnwortportal doku-mentiert ist. Andererseits hat die deutsche Sprache auch viele Ausdrücke über das Jiddische aus dem He-bräischen entlehnt. Beispiele dafür sind Beelzebub, Che-rub, Golem, Ische (Mädchen), deren hebräische Her-. 9 Hebräische Substantive werden nach Genus und Numerus verändert, jedoch nicht nach Kasus. Die meisten Substantive haben mit einem Verb in einer ähnlichen Bedeutung eine gemeinsame Wurzel, doch die Formierung der Nomen ist nicht so systematisch wie die der Verben. Außerdem flektieren Lehnwörter häufig nicht nach einem Schema. jiddische redewendungen im deutschen 10