Lebenserwartung mit bulimie

Viele Betroffene werden durch die Krankheit unfruchtbar. Bei jungen Frauen zwischen 15 bis 24 Jahren ist Anorexie die häufigste Todesursache. Von den Menschen mit Bulimie sterben etwa % an ihrer Krankheit bzw. an deren Folgen;. 1 Wie sich eine Bulimie auf die Lebenserwartung auswirkt, ist noch nicht ausreichend erforscht. Studien legen nahe, dass Essstörungen das Risiko. 2 Bei einer Bulimie erleben viele Betroffene ein Auf und Ab: Oft zeigen sie über Monate hinweg keine Symptome. Dann folgen aber immer wieder Phasen, in denen das. 3 Leider ist die Sterberate bei Menschen mit fulminanter Magersucht sehr hoch: Bei etwa % der Betroffenen endet die Erkrankung tödlich. 4 Betroffene treffen sich ein- oder zweimal pro Woche mit einem Therapeuten – einzeln oder in einer Gruppe – über einen Zeitraum von 4 bis 5 Monaten, insgesamt etwa 16 bis 20 Sitzungen. Eine kognitive Verhaltenstherapie führt bei etwa 30 bis 50 Prozent der Menschen mit Bulimie zur Beseitigung des Binge-Eating und des Purging. 5 Eine Bulimie kann zum einen großes psychisches Leid verursachen. Die Betroffenen haben ständig mit belastenden Gedanken und Gefühlen wie Scham, Schuld, Angst und Traurigkeit zu kämpfen. Mitunter geht die Bulimie auch mit anderen seelischen Erkrankungen wie einer Depression oder Sozialphobie einher. Auch Kleptomanie ist eine häufige. 6 Menschen mit Bulimie leiden häufig auch an Depression, Angststörungen oder Persönlichkeitsstörungen. Diagnosekriterien der Bulimie Nach dem Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen (DSM-V) gelten folgende Merkmale als Bulimie-Anzeichen. 7 Schätzungsweise 50 Prozent der Patienten mit Bulimie können geheilt werden – wenn oft erst nach mehrjährigem Krankheitsverlauf. Bei jedem dritten der ehemaligen Patienten treten chronische Verläufe ein. 30 Prozent erreichen eine teilweise Besserung. 20 Prozent zeigen keine erhebliche Besserung ihres Krankheitsbildes. 8 Bulimie-Patienten fiebern so auf den Moment des Essens hin, dass sie ihr Leben danach ausrichten. Dazu gehört auch, dass Verabredungen abgesagt werden, um sich den Essanfällen hingeben zu können. Das Erbrechen gehört fast immer zur Bulimie, da alle Patienten eine krankhafte Angst vor der Gewichtzunahme verbindet. 9 Oft wird sie erst im dritten Lebensjahrzehnt der Patienten - also nach längerer Krankheitsdauer - behandelt. Immerhin erreicht etwa die Hälfte der Patienten, die an Bulimie litten, eine vollständige Heilung, wenn auch meist erst nach mehrjährigem Krankheitsverlauf. bulimie spätfolgen krebs 10